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Weiterer Erfolg im Engagement für Menschenrechte am BK St. Michael

„Wir haben es geschafft“, freute sich Ina Gramatke, „wir haben Leben gerettet!“ Anlass war eine Nachricht von Amnesty International aus dem Südsudan. Dort hatte das Berufungsgericht am 14. Juli 2020 entschieden, das gegen Magai Matiop Ngong verhängte Todesurteil aufzuheben. Dessen Cousin war zu Tode gekommen, als Magai mit einem Gewehr hantierte. Zum Zeitpunkt des Unfalls war Magai erst 15 Jahre alt.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Briefmarathons hatte Amnesty weltweit mehr als 765.000 Menschen mobilisiert, an Präsident Salva Kiir zu schreiben – ca. 200 dieser Protestbriefen wurden am BK St. Michael unterschrieben.

Die Schüler und Schülerinnen der WG 12, die seinerzeit die Teilnahme am Briefmarathon im evangelischen Religionsunterricht initiiert hatten, waren erleichtert über die Aufhebung des Todesurteils. Magai konnte inzwischen den Todestrakt verlassen und wartet nun auf ein angemessenes Urteil.

Dies ist bereits der zweite Erfolg der Amnesty-Aktion, an der das Berufskolleg sich beteiligte, nachdem die Haftstrafe für zwei Frauen aus dem Iran, die gegen den Kopftuchzwang protestiert hatten, von 16 auf neun Jahre reduziert wurde. Einmal mehr zeigt sich, wie mit wenig Aufwand die Situation für von Unrecht betroffene Menschen entscheidend verbessert werden kann. Daher wollen sich die Schüler und Schülerinnen auch beim nächsten Briefmarathon von Amnesty International wieder engagieren.

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